ZUGFeRD aus vorhandenen M3-Rechnungsdaten.
Für festgelegte OIS199-Fälle erzeugt RIOMA aus dem Druck-XML ein PDF/A-3 mit eingebetteten ZUGFeRD-/Factur-X-Daten. M3 muss dafür keine eigene E-Rechnungsdatei liefern. RIOMA ist damit keine allgemeine E-Rechnungsplattform.
Was RIOMA unterstützt
Die mitgelieferte Konfiguration sieht die ZUGFeRD-Erzeugung für unterstützte OIS199-Rechnungen vor, bei denen Aussteller und Rechnungsadresse in Deutschland liegen. Voraussetzung sind geeignete Rechnungsdaten und ein fachlich unterstützter steuerlicher Sachverhalt. Die Länderkombination allein garantiert keine vollständige Eignung.
Das sichtbare PDF und die eingebetteten strukturierten Rechnungsdaten entstehen aus derselben M3-Datenquelle. Fehlen Pflichtangaben, wird die Erstellung abgelehnt.
Wie die vorhandenen M3-Daten verwendet werden
- 01
Druck-XML
Datenquelle ist der normale OIS199-Druckauftrag, nicht eine separat erzeugte E-Rechnung.
- 02
Rechnungsmodell
Ein dokumentbezogener Mapper füllt das interne Rechnungsmodell.
- 03
CII EN 16931
Daraus entsteht CII im Profil EN 16931 / COMFORT.
- 04
PDF/A-3
Das CII-XML wird in das PDF/A-3 eingebettet (ZUGFeRD/Factur-X).
Voraussetzungen und Grenzen
Die folgenden Punkte gehören zum heutigen Umfang. Sie sind keine Nebenbemerkung.
Grenzen der Ausgabe
- Mehrere Umsatzsteuersätze werden derzeit nicht vollständig positionsgenau in der CII-Ausgabe verarbeitet.
- XRechnung ist derzeit keine ausgelieferte Funktion.
- RIOMA übernimmt keinen Peppol-Netzversand. Eine UBL-Datei entsteht für das konfigurierte Profil und geht über die bestehenden Kanäle. Das ist keine XRechnung.
- Der Schweizer QR-Zahlteil ist eine separate Funktion und nicht mit ZUGFeRD gleichzusetzen.
Steuerliche Zuordnung
- Der M3-Steuercode OBVTCD wird eingelesen, aber noch nicht vollständig auf EN-16931-Kategorien und Befreiungsgründe abgebildet.
- Die Bedeutung kundenspezifischer Steuercodes, etwa Reverse Charge oder innergemeinschaftliche Lieferung, muss im Projekt geklärt werden.
Pflichtangaben im Auftrag
- Zahlungsinformationen müssen in den Quelldaten vorhanden oder geeignet ergänzt sein. Für gewöhnliche deutsche Rechnungen sind sie derzeit nicht vollständig aus den Standardfeldern abgebildet.
- Fehlen Pflichtangaben, entsteht keine unvollständige Datei.
