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Was RIOMA aus dem M3-Auftrag macht

Der Druckauftrag bleibt der Ausgangspunkt. RIOMA erzeugt daraus das Dokument und gibt es über die Wege aus, die der Auftrag nennt.

Ihre Druckaufträge bleiben der Ausgangspunkt

Sie erzeugen die Aufträge weiter in M3. RIOMA liest das Print-XML und bereitet es für den jeweiligen Beleg auf. Die Ausgabe folgt den Media-Angaben im Auftrag.

Das Format hängt vom Beleg ab

Geschäftsbelege entstehen als PDF. Matrix- und Listenreports können als PDF oder, für Mail und Archiv, als Excel-Datei ausgegeben werden. Excel gilt nur in diesem Report-Kontext. ZPL gibt es für die Etiketten MWS450 und MWS485, nicht für andere Programme.

Technische Details

Kreuzt M3 bei einem Geschäftsbeleg Excel oder CSV an, bleibt die Ausgabe PDF. Bei Reports entsteht für Mail oder Archiv eine xlsx-Datei, keine CSV-Textdatei. Der Druckweg eines Reports bleibt PDF.

ZPL betrifft MWS450 (Einlagerung) und MWS485 (Paket und Logistik), als grobes 4×6-Zoll-Layout. Der Druck schreibt die Datei ohne SMB. Ein Versand an einen Zebra-Drucker läuft nur bei gesetztem Host. Schlägt nur diese Verbindung fehl, bleibt die Datei erhalten und der Auftrag gilt als erzeugt.

Die Vorlagen der Geschäftsbelege sind LaTeX. Es gibt keinen visuellen Drag-and-Drop-Designer.

Erzeugt ist nicht dasselbe wie zugestellt

Druck, E-Mail und Archiv folgen dem Auftrag. Ein OK an M3 bedeutet, dass das Dokument erzeugt wurde. Die Zustellung kann danach noch laufen oder fehlschlagen. Eine automatische Wiederholung gibt es nicht. SFTP ist kein Media-Typ in M3, gilt nur für Archivaufträge und ist standardmäßig aus.

Technische Details

SFTP setzt einen Archivblock und eine Routingregel mit Ziel voraus. Die Regel kann das Archiv zusätzlich lassen oder ersetzen. Host-Key-Fingerprint und Zugangsdaten müssen gesetzt sein.

PDF-Druck schreibt eine Datei und kann sie bei gesetzten Zugangsdaten per SMB an die Druckeradresse aus dem Auftrag schicken.

Ein späterer Fehlschlag von E-Mail, Archiv oder SFTP ändert die OK-Antwort an M3 nicht. Sendet M3 denselben Auftrag erneut, laufen die Kanäle noch einmal, auch bereits erfolgreiche.

Layoutänderungen zum nächsten Auftrag

Vorlagen und einen Teil der Dokument- und Divisionsregeln liest RIOMA beim nächsten Auftrag neu. Dafür ist kein Neustart nötig. Routing, SMTP und einige Regeln gelten erst nach einem Prozessneustart.

Technische Details

Beim nächsten Auftrag neu gelesen: .tex-Vorlagen, documents.yaml, die Divisionsregeln in rules.yaml, Feldanzeigen und Übersetzungstexte.

Erst nach einem Prozessneustart: steering.yaml, sftp_routing.yaml, output.yaml, SMTP-Umgebungsvariablen und der Zwischengespeicher der Swiss-QR-Regel.

Eine Vorlage, mehrere Gesellschaften

Dieselbe Vorlage kann je M3-Division Logo, Adresse, Fußzeile und bedingte Texte wechseln. Feldbezeichnungen können in der Sprache des Dokuments erscheinen. Fehlt eine gültige Division und eine Default-Konfiguration, wird der Auftrag abgelehnt.

Technische Details

Die Sprache kommt aus M3-Feldern wie OALNCD oder DocumentLanguage.

Ein Fehler bleibt am einzelnen Auftrag

Ein fehlerhafter Auftrag stoppt die weiteren nicht. Fehler bei der Erstellung und Fehler bei der späteren Zustellung werden getrennt festgehalten. Das optionale Dashboard zeigt Zähler einer Installation, keine Historie aller zugestellten Dokumente.

Technische Details

Fehler bei der Erstellung: M3 erhält ERROR. XML und Fehlertext liegen unter output/failed/.

Zustellfehler nach gelungener Erstellung liegen unter output/failed_delivery/.

Das Dashboard läuft im selben Prozess und ist standardmäßig aus. Mit Benutzername und Passwort zeigt es die Zähler des Tages und der letzten sieben Tage. Die Original-XML eines fehlgeschlagenen Jobs liegt hinter einem eigenen Link.

Aufträge sind über die M3-Jobnummer und eine interne ID nachvollziehbar.

Wann RIOMA zu Ihrer M3-Ausgabe passt